Eine saubere Umwelt und der Schutz unserer einheimischen Fauna und Flora sind uns wichtig, genauso wie die Entwicklung eines Umweltbewusstseins, das auch die globalen Auswirkungen des eigenen Verhaltens berücksichtigt. Schon ab der ersten Jahrgangsstufe versuchen wir deshalb, die Aufmerksamkeit der Schüler auf das Thema "Umweltschutz" zu lenken und sie für verschiedene Thematiken aus diesem Bereich zu sensibilisieren. Zudem gibt es an unserer Schule keinen Pausenverkauf, sodass schon hier unnötiger Abfall vermieden wird. 

 

Die Grundschule Haunwöhr wurde bereits dreimal als "Umweltschule" anerkannt. Lesen Sie im Folgenden, mit welchen Projekten und Aktivitäten wir uns diese Auszeichnungen verdient haben.

Ein Beitrag von Sonja Hein

Umweltschule 2014/15

 

 

Müll vermeiden

 

An der Grundschule Ingolstadt Haunwöhr wurde auch im Schuljahr 2014/15 wie schon seit

vielen Jahren das Projekt "Ramadama" in Verbindung mit den Ingolstädter Kommunalbetrieben von den vierten Klassen durchgeführt. Bei dieser Müllsammelaktion, die immer im Frühling oder im Frühsommer stattfindet, wählt sich jede 4. Klasse ein schulnahes Stadtgebiet aus und befreit diesen Bereich von Unrat. Mit Handschuhen und Mülltüten ausgestattet sammeln die Schüler an einem Vormittag in Gruppen allen herumliegenden Müll ein. Die Menge gesammelter Abfallberge werden in der Schule den anderen Klassen präsentiert. Es kommt auch vor, dass so viel Unrat gesammelt wird, dass ihn die Kinder nicht zur Schule transportieren können. In diesem Fall wird er an einer Stelle deponiert und von Mitarbeitern der Ingolstädter Kommunalbetriebe abgeholt.

Im Anschluss an die Aktion bekommen alle Schüler als kleines Dankeschön für ihr Umweltengagement eine Brotzeit von den Ingolstädter Kommunalbetrieben.

Neben der Müllsammelaktion wird in den Klassen das Lehrplanthema "Abfallentsorgung als Aufgabe der Gemeinde" auf vielfältige Weise behandelt  (Betriebserkundungen bei der Recyclingfirma Büchl und der MVA Mailing; Kunstprojekt "Müllkunst").  In den 1. und 2. Klassen lernen die Kinder im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts zunächst verschiedene Materialien und ihre Stoffeigenschaften kennen. Danach sortieren die Schüler entsprechend den Abfall und lernen dabei die verschiedenen Mülltonnen, die es in Ingolstadt gibt kennen.  Außerdem werden den Kindern drei an unserer Schule besondere Mülltonnen vorgestellt. In der Aula steht je eine Mülltonne für CDs, für Wachsreste und für Korken, in die jedes Kind gesammelte Wertstoffe einwerfen kann. Ergänzend wurden passende Lernspiele gebastelt, die das Wissen zur Mülltrennung vertiefen. Hier bastelten Kinder "Müllkunst". Zudem gibt es an unserer Schule keinen Pausenverkauf und Kinder verwenden Pausenboxen, so dass auch hier Müll vermieden wird.     

 

 

 

Natur erleben

 

Die 3. Klassen haben das Projekt  "Den Wald erleben" durchgeführt. Nachdem die Tiere des Waldes und auch Nahrungsbeziehungen durchgenommen wurden, standen die Bäume

des Waldes im Mittelpunkt. In einer Führung mit dem Förster in dem nahe gelegenen "Zucheringer Wald" lernten die Kinder die Laub- und Nadelbäume in besonderer Weise genauso wie einen Ameisenhaufen kennen. Auch auf die Funktionen (Erholungsfunktion, Holzproduktion usw.) sowie auf die Gefährdungen wurden die Schüler hingewiesen.

Dabei wurde insbesondere die Achtung und Verantwortung gegenüber Tieren und Pflanzen angesprochen. Im Anschluss an diesen Unterrichtsgang haben die Schüler eine Ausstellung mit verschiedenen Rinden und Blättern in Rätselform zusammengestellt, Blättertiere wurden gefertigt und eine Dokumentation eines Baumes in vier Jahreszeiten begonnen.

Die 1. Klassen haben den Schwerpunkt auf  "Die Wiese erleben" gelegt. Hier erfolgte der Unterrichtsgang mit der Naturpädagogin vom Bund Naturschutz nach dem ersten Kennen lernen der Wiesenblumen. Sie gab verschiedene Suchaufträge für Wiesenblumen und Kräuter an die Kinder. Auch ein Grashalm wurde genauer untersucht und andere Pflanzen hinsichtlich ihrer Ausbreitung durch Samen o.ä. Interessant war auch das Einfangen von Tieren mit der Becherlupe, die dann bestimmt und beobachtet wurden. Auch hier wurde auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Pflanzen und Tieren Wert gelegt. Nur eine Pflanze wurde aufgeklebt, beschriftet und mit in die Schule genommen. Höhepunkt war die Zubereitung einer "Wiesenbutter" aus gesammelten Wiesenkräutern und einer geschüttelten Sahne. Diese wurde auf ein Brot gestrichen und vor Ort verzehrt. Zudem wurden Fotos für eine Dokumentation des jahreszeitlichen Wechsels der Pflanzenarten auf der Wiese gemacht, die in ein selbst gebasteltes Wiesenbuch eingeklebt werden.

 

 

Ein Beitrag von Gabriele Kleemann

Umweltschule 2015/16

 

 

Ressourcen: Umgang mit Plastik

An der Grundschule Ingolstadt Haunwöhr wurde im Schuljahr 2015/16 das Projekt "Wir vermeiden Plastik" in allen Jahrgangsstufen durchgeführt. Wir haben uns für dieses für Menschen, Tiere und unsere gesamte Umwelt so bedeutsame Thema entschieden, da die Gefährdung der Umwelt durch die immense Menge an Plastikmüll auch den Schülern bewusst gemacht werden muss. Ausgehend von einem Plastikmüllberg, den die Schüler der 3. und 4. Klassen mitgebracht hatten, wurde ihnen an drei verschiedenen Stationen die Gefährdung der Umwelt anschaulich demonstriert.

An Station eins wurde den Kindern in Videoclips die Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll und der Verbrauch von Erdölressourcen durch die großen Müllberge, die täglich durch Plastiktüten entstehen, präsentiert.

An der 2. Station sollten die Kinder mit Hilfe verschiedener Informationsquellen Regeln in Gruppen aufstellen, wie man selbst Plastik vermeiden kann. Diese wurden auf farbige Papierstreifen fixiert, danach auf Plastiktüten und andere Plastikabfälle geklebt und für eine Ausstellung im Schulhaus verwendet.

An der 3. Station wurde die Gefährdung der Meere durch Plastikmüll behandelt. Ausgehend von den gezeigten Videoclips, Bildern und Zeitungsausschnitten erfuhren die Schüler von langen Verrottungsdauer des Plastikmülls und die Gefährdung der Meerestiere. Die Ergebnisse wurden künstlerisch auf Plakaten, die das Meer darstellen sollen, umgesetzt. Diese Plakate wurden ebenfalls im Schulhaus ausgestellt. In der 1.Klasse gab es eine Station, die viele Möglichkeiten aufzeigte, Plastikmüll von vornherein durch Verwendung von Holz, Glas, Metall oder Papier für Haushaltswerkzeuge, Schulsachen und Spielsachen zu vermeiden. Zu jedem Teil aus Plastik wurde eine Variante aus umweltfreundlichem Material gezeigt und ausgestellt. In der 2. Klasse sollten die Schüler die umweltfreundliche Variante selbst wählen und begründen. Eine Klasse bastelte und bemalte Holzfahrzeuge, eine andere Müllmonster, die in Schaukästen ausgestellt wurden.

 

 

 

Umwelttag

 

Im Rahmen einer Lehrerkonferenz wurde der Umwelttag für den 20. Juni festgelegt. Nachdem wir bereits Umweltschule sind, wollten wir darstellen, dass Umweltschutz schon im Kleinen anfängt, d.h. bei jedem Einzelnen von uns. 

Eine Station war das Wiesen-Würfelspiel, bei dem man mithilfe von Fragekarten das gelernte Wiesen-Wissen anwenden konnte. Ereigniskarten brachten bei umweltfreundlichem Verhalten auf der Wiese, was bereits bei einer Exkursion mit einer Expertin vom Bund Naturschutz eingeübt wurde, einen schneller zum Ziel. An einer weiteren Station wurde ein Löwenzahn-Film gezeigt, in dem versucht wurde, eine Woche lang überhaupt keinen Müll zu produzieren bzw. diesen zu verwerten. Dieses Wissen wurde an einer weiteren Station, an der ein "Umweltboogie" musikalisch eingeübt wurde, vertieft. Eine Klasse bastelte dafür eigene Musikinstrumente aus Müll zur Begleitung. Ergänzend wurde an einer Station mithilfe von Zuordnungs- und Würfelspielen die Mülltrennung und damit das zusammenhängende Recycling verdeutlicht. Eine andere Station befasste sich mit Verhaltensregeln wie man möglichst wenig Abfall produziert, die die Kinder formulieren sollten. In diesem Zusammenhang stand eine weitere Station zum Abwasser. An dieser beschäftigten sich die Schüler mit Testfragen, was man in die Toilette kippen darf und was nicht. Außerdem wurden Produkte mit dem "Blauen Engel" zusammengestellt und die Bedeutung des Umweltzeichens erklärt. Dieses bekannte Zeichen setzten sie in einem Puzzle zusammen. Ihr Wissen konnten die Kinder in einem umweltgerechten Einkauf (regionale Produkte, Mehrwegsystem, Großpackungen, etc. ) an ausgewählten Produkten an einer Station testen. Zudem wurde in einer Station der CO2 -Fußabdruck für ein Plakat dokumentiert. Auf ausgeschnittenen Fußabdrücken schrieben die Schüler, wofür sie Energie verbrauchen und wann sie diese sparen könnten. Die AG Kunst bastelte Insektenhotels aus Dosen und Zeitungspapier.

 

Ein Beitrag von Gabriele Kleemann

 

Umweltschule 2016/17

Die Welt ist bunt - Wir achten auf uns

 

Im Rahmen einer Lehrerkonferenz wurde der Projekttag für den 26. Mai festgelegt. Auch hier nahmen die Kinder an 8 Stationen teil, die die Schüler im Wechsel selbst aufsuchten. Eine einstimmende Station zeigte einen Film über gesunde Ernährung, indem gesunde Lebensmittel und der Zusammenhang zwischen Ernährung und Kalorien aufgezeigt wurde. Die darauffolgende Station "Wir bewegen uns" griff das Thema insofern auf, dass Bewegung für uns wichtig ist und man dadurch auch  Kalorien verbraucht. Mit Seilspringen, Hula-Hoop, einem Luftballon-Spiel mit Partnern, Becher-Ball und Balancierübungen wurde dies vertieft. Sportlich ging es auch in der Station "Nachhaltigkeitsspiel", symbolisiert mit Bällen, zu. Einen Ausklang bildete die Station "Wir entspannen uns". Eine weitere Station "Gut für dich ? Gut die Umwelt ? Klimafreundlich einkaufen" verdeutlichte Transportwege von Obst und Gemüse. Die Schüler mussten anhand der Verpackungsaufschriften herausfinden, wo das Produkt herkam. Danach wurde das Land auf der Weltkarte gesucht und mit gelber Schnur der Weg gezeigt. Daneben fanden die Schüler im Erntekalender für heimisches Obst und Gemüse heraus, dass es auch anders geht. Beispielhaft für regionale Produkte wurden Eier vorgestellt, wobei die Schüler die Bedeutung der Eierkennzeichnung herausfanden. Zusätzlich wurde auf das Biosiegel eingegangen. In einer Zusammenschau wurde Vor- und Nachteile von Obst und Gemüse aus der Region und dem Ausland verdeutlicht. Ergänzend zeigte eine weitere Station den Weg einer Jeans. Auch suchten die Kinder die Länder mit Baumwollanbau, die Fertigungsländer und den Weg auf einer Weltkarte. Außerdem war es ein Anliegen auch mal den Hintergrund von "Fairtrade" anhand der Verarbeitung von Kakao zur Schokolade in einer Station vorzustellen. Musikalisch wurde das Ganze abgerundet mit dem Lied "Wir gehören zusammen" in einer weiteren Station, in der die Kinder das Lied lernten.

 

 

Lebensraum Wasser

 

An der Grundschule Ingolstadt-Haunwöhr wurde im Schuljahr 2016/17 das Projekt "Lebensraum Wasser" in den 3. und 4. Jahrgangsstufen im Rahmen der Bewerbung schon am Schuljahresanfang in der Lehrerkonferenz ausgesucht und durchgeführt. Am Projekttag "Wasser - unser Lebensquell",  am 26.5.17, gab es dazu 8 Stationen, die die Schüler im Wechsel selbst aufsuchten, während die Lehrer an ihrer Station blieben. Als einstimmende Grundlage für diesen Projekttag diente der Film "Wasser gibt es nicht überall". Darin wurde aufgezeigt, wie viel Aufwand dahinter steckt, dass man an Wasser kommt und wie viele Schritte es benötigt, um Meerwasser zu entsalzen. Vertiefung fand dies in der nächsten Station "Wasser in Afrika", die im Rahmen einer Erzählung auf die erschwerten Bedingungen in Afrika hinwies. Ergänzend gab es einen Film über "virtuellen Wasserverbrauch", der aufzeigte, dass es nicht reicht, zu Hause Wasser zu sparen, da bei der Herstellung von Lebensmitteln und Waren viel Wasser verbraucht wird. Zusätzlich erfuhren die Schüler, wie jeder selbst virtuelles Wasser sparen kann. Wie schwierig die Reinigung von Schmutzwasser ist, konnten die Kinder in einer weiteren Station selbst ausprobieren, indem sie eine Kläranlage aus Kies, Sand und Filter bauten. Die künstlerische Umsetzung einer Unterwasserwelt fand mit Hilfe eines Fliesendrucks statt. Dabei bestrichen die Schüler Fliesen mit Wasserfarben, setzten diese auf einem Karton und führten noch Drehbewegungen durch, so dass bei Abnahme des Kartons eine Unterwasserwelt entstand. Außerdem wurde in einer Station die Arbeit des Künstlers Oscar Muñoz vorgestellt, der mit Wasser auf Asphalt gemalt hat. Dies wurde nachvollzogen und gleichzeitig die Verdunstung des Wassers veranschaulicht. Eine musikalische Umsetzung erfolgte in der Station "Glasmusik", in der Kinder verschiedene mit Wasser gefüllte Gläser zum Schwingen brachten.

 

Ein Beitrag von Gabriele Kleemann

Umweltgrundschule Ingolstadt Haunwöhr

 

Liebe Eltern,  

 

ab diesem Schuljahr sammeln wir wieder echte Korken, CDs, Wachsreste und jetzt auch Kunststoffverschlüsse. Die Sammelstelle befindet sich ab sofort im Gang zum Innenhof des Schulhauses.

 

Am Ende des Schuljahres wird das gesammelte Material gewogen und den Schulen, die am meisten gesammelt haben, wird ein Preis verliehen. Es lohnt sich also, die Recyclingmaterialien in der Schule abzugeben!

 

Durch Ihre Unterstützung helfen Sie mit, die Umwelt zu schonen und leisten einen karitativen Beitrag. Alle Materialien werden in sozialen Einrichtungen recycelt.

 

Herzlichen Dank für Ihre Mühe!

Ein Beitrag von Traudl Moritz

 

LBV-Vogelvortrag über den Star - Vogel des Jahres 2018

 

Im Januar fand an unserer Schule für alle 4. Klassen ein Vortrag über den Star, Vogel des Jahres 2018, statt. Frau Glosser vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) erklärte sich hierzu ehrenamtlich bereit. Die Schüler wurden in einem liebevoll gestalteten Vortag umfassend informiert über Lebensweise, Gewohnheiten und Besonderheiten des Vogels. Beispielsweise, dass er ein Meister im Imitieren von anderen Vogelstimmen und Alltagsgeräuschen ist. Dazu wurde auch ein kleiner Film gezeigt. Des weiteren erfuhren die Schüler, wie sie einen Beitrag leisten können, die immer geringer werdende Population dieses heimischen Vogels zu unterstützen, indem man z.B. Früchte an den Obstbäumen hängen lässt, den Rasen im eigenen Garten kurz hält (Nahrungssuche) oder Brutkästen für den Star aufhängt. Der Raubbau an unserer Natur macht auch dem Star zu schaffen, da ihm immer mehr an Lebensraum und Nahrungsgrundlage entzogen wird. Die 1. und 2. Klassen erhielten einen Vortrag über unsere "Vögel im Winter" und die 3. Klassen durften sich über die "Wasservögel" erfreuen.

Jede Klasse bekam zum Abschluss ein Teilnahmezertifikat mit Klassenbild sowie einiges Infomaterial zum Vogel Star.

Als Dankeschön für Frau Glossers Engagement hat sich die Grundschule Haunwöhr bereit erklärt, eine Sammelaktion für den LBV zu unterstützen. Die Listen für alle teilnahmewilligen Schüler wurden bereits ausgegeben. Wer nicht dabei ist und sich nun entschieden hat, trotzdem mitzusammeln, kann sich gerne im Sekretariat melden!

Ein Beitrag von Sonja Hein

Der Klimaladen zu Besuch an der GS Haunwöhr

Hinweis: Lesen und sehen Sie dazu mehr (Fotos/Bericht) im Bereich Schuljahr 2017/18!

 

"Der Klimaladen" ist eine Ausstellung, um SchülerInnen über Klimaauswirkungen unseres Konsums aufzuklären und  Verantwortungsbewusstsein zu wecken. Viele Schautafeln, sog. Roll-ups, erklären anschaulich die einzelnen Bereiche und geben wertvolle Tipps und konkrete Anregungen zum eigenen klimafreundlichen Konsumverhalten. Der Klimaladen war an unserer Schule zu Besuch vom 04.06.-08.06.2018.

 

Ein Beitrag von Sonja Hein

Beschreibung Projekt Klimaladen

 

 

Im Mittelpunkt dieses Projekts war der  Klimaladen, eine Ausstellung  von EuRegio (Salzburg- Berchtesgadener Land-Traunstein), die an beispielhaften Produkten über Klimaauswirkungen des Konsums aufklärt, Verantwortungsbewusstsein weckt und konkrete Anregungen für klimafreundlichen Konsum gibt. Der in der Lehrerkonferenz beschlossene Aufbau vom 4.6.-8.6.2018 war uns wichtig, weil durch ein bewusstes Umdenken und Veränderungen  im Verhalten das Schlimmste noch abgewendet werden kann. Die Ausstellung ist in den Klimaladen und die anschließende Auswertungsabteilung unterteilt und behandelt folgende Themen: Lebensmittel, Energie, Mode, Schreib- und Papierwaren und Abfall. Zuerst beschäftigten sich die Schüler mit der Erderwärmung. Anhand eines Roll-ups entdeckten die Schüler, woher die Treibhausgase stammten. Danach gehen sie mit einer Einkaufsliste im Laden einkaufen.  Die Gruppen konnten unter verschiedenen selbst gewählten Aspekten einkaufen, so z.B. nur biologisch, regional oder billig. Die Auswertung fand mithilfe einer Klimakasse statt. Zu jedem Produkt gab es eine Produktkarte. Vorteile für das Klima waren mit einem grünen Smiley und die Nachteile mit einem roten Smiley gekennzeichnet. Die Schüler notierten sich die entsprechende Anzahl von Smileys. Im Klassenverband erfolgte dann eine Reflexion über den Einkauf. In einer zweiten Klasse schrieb jedes Kind einen Tipp für klimabewusstes Handeln ins Ich-Heft, eine vierte Klasse hielt noch Kurzreferate. Mit den Bildungsmaterialien „Rundum Fair“ aus dem Neumarkter Weltladen konnten die Klassen ihr Wissen schwerpunktmäßig nach Interesse über den Weg der Jeans, der Herstellung von Kakao, der Bananenernte und der Kinderarbeit anhand Stationen mit Arbeitsaufgaben vom 11.6.-22.6.18 erweitern. Die 4. Klassen nahmen vom 12.6.-15.6.18 an dem Workshop „Upcycling“ mit dem Künstler Herrn Schulze teil. Für das „grüne Klassenzimmer“  stellten sie „hängende Gärten“ mit Selbstbewässerung aus PET-Flaschen, Schlüsselanhänger, Deko-Fische oder Rankhilfen aus Fahrradreifen her.

Ein Beitrag von Gabi Kleemann

Upcycling Kunstprojekt 

Hinweis: Lesen und sehen Sie dazu mehr (Fotos/Bericht) im Bereich Schuljahr 2017/18!!

 

Für unsere diesjährige Teilnahme an der Aktion Umweltschule konnten wir neben zahlreichen anderen geplanten Projekten den Künstler Dipl. Ing. Jürgen Schulze von "Künstler an die Schulen e.V." für ein Umwelt-Kunstprojekt in der 4. Jahrgangsstufe gewinnen. In einem 4-tägigen Workshop mit dem Thema "Upcycling" werden unsere Viertklässler u.a. Rankhilfen für den Schulhof aus alten Fahrradreifen bauen, einen hängenden Heilpflanzengarten aus PET-Flaschen anlegen sowie Mobiles und Schmuck u.v.m. aus Fahrradreifenresten basteln. Lassen Sie sich überraschen! Der Workshop startet am 11.06.2018.

 

Das Projekt ist in zwei Phasen gegliedert:

 

Im ersten Teil werden handwerkliche und gestalterische Grundlagen in konkreter 

schöpferischer Arbeit vermittelt. Die Workshop-TeilnehmerInnen bekommen einen Überblick über den Aufbau und die Bestandteile der verwendeten Materialien. Die Einzelteile bilden hierbei den "Baukasten" für die folgende selbständige

Gestaltungsleistung. 

Die Projektarbeit verfolgt das Ziel, nötiges Bewusstsein für den Wert von Verbrauchsmaterial erfahrbar zu machen und bietet praktische Unterstützung für die Transformation dieser Wertstoffe in ansprechendes und nützliches Design. Unter fachlicher Anleitung können die SchülerInnen verschiedene Verbindungstechniken ausprobieren und ihre Möglichkeiten im Hinblick auf Funktionalität und gestalterischer Wirkung kennen lernen. So entstehen Mobiles, Rankgitter, Gürtel, Körbe, Schmuck, Taschen, Hüte und vieles mehr.

 

Der zweite Teil dient der Aneignung des eigenen Stadtteils als unmittelbaren Erfahrungsraum. Es entstehen durch die eigene wie auch die kollektive Kreativität (Gruppenarbeit) freie Skulpturen und Rankhilfen zur möglichen Bepflanzung. 

Die ggf. folgende Einbindung der Objekte im öffentlichen Raum dient der Schulung von notwendiger Kompromissfähigkeit durch die Beteiligung an Abstimmungs-prozessen (Hausmeister, Gebäudeverwaltung, Lehrkräfte, etc.). Darüber hinaus wird das Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem eigenen Umfeld durch Schaffung von Identifikation mit dem Objekt und dem Ort gestärkt.

 

 

Zur Person:

 

Dipl.-Ing. Jürgen Schulzeist  freischaffender Künstler in Ingolstadt  und Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler (BBK).

Als Dipl.-Ing. der Architektur ist er seit 2000 neben selbständigen Unternehmungen im Handel und Baubereich als bildender Künstler in den Bereichen Klangkunst, Schauspiel, Malerei sowie der Bildhauerei aktiv.

Ergänzt  werden diese Aktivitäten seit 2012 durch wechselnde Jugendprojekte an Grund- und Mittelschulen, Förderschulen und im Rahmen der "sozialen Stadt" der Stadt Ingolstadt.

 

Die Veröffentlichung der Informationen sowie der Fotos erfolgte mit freundlicher Genehmigung von Hr. Dipl. Ing. Jürgen Schulze.

 

Ein Beitrag von Sonja Hein

 

 

Parcours  „Rundum FAIR“   -     Eine Welt Laden Neumarkt

 

 

 

 

 

 

 

Die Parcours zum Fairen Handel wurden im Kontext der Bildung für nachhaltige Entwicklung BNE entwickelt, um einen kreativen und handlungsorientierten Einstieg in die globalen Zusammenhänge und die Bereitschaft zur Veränderung des eigenen Handelns anzubahnen.

 

 

 

Dabei werden die Schüler angeregt, die Kriterien der Nachhaltigkeit im eigenen Denken und Handeln anzuwenden. Das betrifft im Kern natürlich das tägliche Konsumverhalten. Darüber hinaus sind für die Kinder schrittweise eindeutige Zusammenhänge erkennbar:

 

 

 

Wie entscheidend der Einfluss von

 

 

 

*          fairen Löhnen für die Menschen

 

*          fairen Preise für die Produkte

 

*          fairem Umgang mit der Natur

 

 

 

für ein ausgeglichenes Miteinander auf dieser unserer Erde zum Wohle aller ist. Quintessenz:

 

 

 

 

 

Der faire Handel öffnet ein Tor für mehr Gerechtigkeit im Welthandel.

 

 

 

 

 

Sehr kindgerecht und auf den unmittelbaren Alltag bezogen, wählten die Schüler selber ein oder mehrere Themen aus. Es standen zur Verfügung:

 

 

 

- Schokolade

 

- Bananen

 

- Der Weg der Jeans

 

- Kinderarbeit

 

 

 

 

 

Die Stationen mit den dazugehörigen Arbeitsaufgaben sowie sehr anschaulichem Zusatzmaterial konnten  problemlos an das Alter der Schüler angepasst werden.

 

Bei Bedarf zeigte der jeweilige Kurzfilm eindrücklich, wie man sich beispielsweise die Welt von Kindern, die hart arbeiten und nicht in die Schule gehen dürfen, vorstellen muss.

 

 

 

Dieses äußerst praxisorientierte Angebot des „Eine Welt Ladens Neumarkt“ ergänzte den ebenfalls intensiv an der Schule genutzten „Klimaladen“ hervorragend. Je nach Jahrgangsstufe hatten die Pädagogen die Möglichkeit, nur einzelne Aspekte herauszugreifen oder einen Gesamtzusam­menhang des Themas aufzuzeigen.

 

 

 

Zum Thema „Jeans“ durften Schüler beispielsweise einen originalen Zweig eines Baumwoll­strauches in die Hand nehmen. Wer wollte, konnte nur einige Aspekte zum Rohstoff Baumwolle vermitteln.

 

Oder gleich den hochinteressanten, gesamten Entstehungsprozess einer Jeans (Der Weg der Jeans) mit allen negativen Auswirkungen gemeinsam mit den Schülern betrachten.

 

 

Ein Beitrag von Nikola Bues

Herzlich willkommen auf unserer Homepage!

 

Wir freuen uns, dass Sie bei uns vorbeischauen.

 

Bitte haben Sie Verständnis, dass manche Seiten noch nicht perfekt sind. Wir sind gerade dabei alles zu überarbeiten und neue Infoseiten zu schaffen!

 

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